Scanner Test: Auflösung nicht zu wörtlich nehmen! (c’t 11/2010)

Foto: Canon
Auf einen vernünftigen Scanner kann im Büro kaum verzichtet werden. Und auch zuhause werden insbesondere Flachbettscanner gerne eingesetzt, um etwa Fotos zu digitalisieren. Geworben wird von den Herstellern dabei zumeist mit recht hohen Maximalauflösungen – die allerdings wenig realistisch sind, wie das Magazin c’t im Scanner-Test herausfand.
„Noch weniger als bei anderen Computerprodukten“ könne man sich bei Scannern auf die technischen Angaben der Hersteller verlassen, so das Resümee der Tester. Und für ganz gewöhnliche 1:1-Scans seien auch vergleichsweise günstige Multifunktionsgeräte gut geeignet, während spezielle Flachbettscanner sich dann empfehlen, wenn man besonders hoch aufgelöst oder mit Farbtiefen höher als 24 Bit arbeiten wolle.
Wie üblich bei c’t wurden im Test von fünf Scannern auch weder Testnoten noch das Prädikat „Testsieger“ vergeben. Schaut man sich aber die Zwischenwertungen an, so lieferte der Canon CanoScan LiDE 200 die ausgeglichensten Ergebnisse. Nur Aufsätze für Dias und Negative fehlen diesem Gerät leider. Zudem werde ein Update der Scansoftware ScanGear 14.0.3 für den Canon empfohlen, weil ältere Versionen die Qualität mindern, so die Tester.
Genauer sind die kompletten Scanner-Test-Ergebnisse in c’t 11/2010 einzusehen.
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