OCZ Z-Drive: Ein-Terabyte-SSD am PCI-Express-Port

Foto: OCZ
OCZ hat das Z-Drive zuerst auf der Cebit gezeigt. Da wusste man allerdings noch zu wenig über den SSD-Speicher für PCI-Express-Slots, um sich ein klares Urteil zu erlauben. Im Mai erreicht der Speicher mit Kapazitäten von 256 Gigabyte bis 1 Terabyte den Handel. OCZ verrät indes die Leistungsdaten des Z-Drives. Lohnt sich der Umstieg von SATA auf PCIe?
Natürlich müssen die Z-Drives teuer ausfallen - SSD-Speicher in so hohen Kapazitäten kostet noch sehr viel Geld. Aber genaue Preise hat OCZ leider nicht verraten. Nur, dass man auch enthusiastische Heimanwender ansprechen will, ist bekannt. Von vierstelligen Europreisen muss man wohl auch beim Einsteigermodell ausgehen.
Aber was bringen die Z-Drives? Angeschlossen werden die MLC-Speicher an einen PCI-Express-2.0-x4-Slot. 900.000 Stunden sollen sie überleben, und mit Mac OS X- und Windows-XP bis 7-Systemen reibungslos funktionieren.
Die Geschwindigkeiten der Laufwerke sind auf den ersten Blick sehr gut: Das 250 GB-Modell liest bis zu 450 MB/s und schreibt bis zu 300. Bei 500 GB kann man maximal 510 MB/s lesen und 480 schreiben. Die 1-Terabyte-Version liest schließlich mit 500 MB/s und schreibt mit maximal 470 MB/s. Gedämpft wird die Euphorie allerdings durch maximal 200 MB/s für anhaltende Schreibvorgänge. Sicher werden erste Tests bald zeigen, ob das Z-Drive damit eine weise Investition für leistungshungrige Anwender ist.
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